Kaiserbäder

Zu den sogenannten Kaiserbäder n gehören die Gemeinden Ahlbeck , Heringsdorf und Bansin , die sich 2006 zur Gemeinde Heringsdorf zusammenschlossen. Die Bezeichnung »Kaiserbäder« wählten die Gemeinden selbst. Sie stammt aus den 1990er Jahren. Die Kaiserbäder bilden die Hauptanziehungspunkte für den Tourismus auf Usedom. Hier ist der Strand am breitesten und finden sich die ältesten Seebrücken. Für die Bäderarchitektur aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert sind die Kaiserbäder bis weit über die Grenzen des Landes bekannt. Eine Strandpromenade verbindet die Orte mit Swinemünde, das sich dank finanzieller Unterstützung des preußischen Kaisers ab 1824 zum mondänen Seebad entwickelte. Erst ein Jahr nach Swinemünde nahm auch Heringsdorf den Badebetrieb auf. 1852 folgte Ahlbeck und zuletzt 1897 Bansin. Zur Gemeinde Heringsdorf zählen